Franziska Davies (* 1984 in Düsseldorf)[1] ist eine deutsche Osteuropa-Historikerin, die schwerpunktmäßig zur modernen Geschichte der Ukraine, Polens und Russlands forscht.

Davies studierte von 2003 bis 2009 Osteuropäische Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Philosophie an der Universität München (LMU) sowie in dieser Zeit ergänzend Geschichte und Russisch an der University of Sheffield (2003–2004) und an der Europäischen Universität St. Petersburg (2006–2007). Nach ausgezeichnetem Abschluss war sie von 2009 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der LMU tätig. 2016 wurde sie mit einer englischsprachigen Dissertation zum Thema Muslims in the Russian Army, 1874–1917 mit summa cum laude zum Dr. phil. promoviert. Von 2016 bis 2025 war Davies Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. In ihrem Habilitationsprojekt „Jenseits von ‚Ost‘ und ,West‘“ erforscht sie die gegenseitigen Wahrnehmungen und Verflechtungen der Arbeitskämpfe in Polen, Großbritannien und der Sowjetukraine in den 1980er und 1990er Jahren.[2] Seit Juli 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam in der Abteilung I: Kommunismus und Gesellschaft.[3]

Quelle: Wikipedia

Franziska Davies

Der österreichische Schriftsteller Reinhard Kaiser-Mühlecker erhält den mit 10.000 Euro dotierten Bayerischen Buchpreis für seinen Roman "Wilderer" Der österreichische Schriftsteller Reinhard Kaiser-Mühlecker erhält den mit 10.000 Euro dotierten Bayerischen Buchpreis für seinen Roman "Wilderer" Bild: Yves Krier
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Reinhard Kaiser-Mühlecker erhält Bayerischen Buchpreis für "Wilderer"

Mit seinem Roman "Wilderer" stand Reinhard Kaiser-Mühlecker auf den Shortlists des Deutschen und des Österreichischen Buchpreises. Beide Auszeichnungen hat er ärgerlicherweise verpasst. Jetzt wurde der grandiose Roman mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. In der Kategorie Sachbuch gewannen Franziska Davies und Katja Makhotina mit "Offene Wunden Osteuropas".
Am 10. November wird in München der mit 10.000 Euro dotierte Bayerische Buchpreis in den Kategorien Sachbuch und Belletristik vergeben. Diese Titel stehen zur Auswahl. Am 10. November wird in München der mit 10.000 Euro dotierte Bayerische Buchpreis in den Kategorien Sachbuch und Belletristik vergeben. Diese Titel stehen zur Auswahl. Bild: Bayerischer Buchpreis
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Bayrischer Buchpreis 2022: Das sind die Nominierten

Sechs Titel, jeweils drei in den Kategorien Belletristik und Sachbuch, gehen ins Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Bayrischen Buchpreis. Welches Sachbuch und welcher Roman den Preis erhalten werden, entscheidet die Jury am 10. November live vor Publikum in München. Wir zeigen, welche Bücher nominiert sind.

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